Workshop zum ersten BDG-Mentoring-Programm

BDG Mentoring Mentor Mentee, Foto: Andreas Schebesta

BDG Mentoring, Foto: Andreas Schebesta

Erstmals hat der Berufsverband der deutschen Kommunikationsdesigner (BDG) ein Mentoring-Programm initiiert und organisiert. Am vergangenen Wochenende trafen sich Kommunikationsdesigner-Kollegen in München, um auf Basis von Mentor-Mentee-Beziehungen den Austausch zu ermöglichen. Ein intensives und in jederlei Hinsicht bereicherndes Erlebnis für mich.

Jeder Kommunikationsdesigner dürfte das kennen: für Kunden Marken entwickeln und visuelle Identitäten kreieren, geht einem vergleichsweise leicht von der Hand. Das funktioniert unter anderem deshalb so gut, weil gerade wir Designer uns sehr gut in andere Rollen hinein versetzen können. Wenn es jedoch um einen selbst geht und die Frage nach dem „Wie soll ich mich positionieren?“ aufkommt, geraten wir zuweilen ins Stocken. Monatelang fristet die eigene Website ein Baustellendasein – und dabei wollte man das Portfolio doch schon längst aktualisiert haben. Schließlich möchte man auf diesem Wege Neukunden ansprechen. Also was tun?

Auch im Freundes- und Bekanntenkreis lassen sich einfach keine Antworten auf brennende Fragen finden wie: „Wo will ich hin?“, „Womit möchte ich mein Geld verdienen?“, „Wo liegen meine Schwerpunkte?“, „Und wie stelle ich diese Schwerpunkte nach außen hin visuell dar?“ Genau hier setzt das Mentoring-Programm an, das ich nun über zwei Jahre als Mentor begleiten darf.

Bereits am ersten Tag des Workshops wird klar, wie groß der Bedarf nach Erfahrungsaustausch auf beiden Seiten ist. Die Gespräche im Rahmen des Programms sind ein idealer Anlass, um sich weiter zu vernetzen. Angelegt ist das Mentoring-Programm des BDG auf zwei Jahre. Nähere Infos erhält man beim BDG. Wer Fragen hat, kann sich gerne auch direkt an mich wenden.

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